Der eingebildet(e) Kranke

Eine freie Mundart-Inszenierung des Äbääg-Theaters nach Molière

Aufführungen fanden an folgenden Terminen statt:

 

24. Oktober 2015

31. Oktober 2015

01. November 2015

07. November 2015

13. November 2015

 

Wie immer im Sonnensaal Roßdorf

(Eingang über die Alte Bahnhofstraße)

Argan hat ständig Angst durch eine seiner vielzähligen Krankheiten dem Tode nahe zu sein. Deswegen befolgt er die Anweisungen seiner Ärzte auf das Genaueste und leistet sich immer neue Spezialisten. Da es jeden Moment mit ihm zu Ende sein kann, will er seine Angelegenheiten geregelt sehen: seine Tochter soll mit Thomas Dünches verheiratet (Sohn eines Arztes und selber frisch gebackener Arzt) und das Vermögen an seine zweite Frau Belinda vererbt werden. Alles läuft aber nicht so, wie er es sich denkt: Argan stirbt nicht so schnell wie gedacht, seine Tochter verweigert sich der Heirat und die Haushälterin schmiedet mit seinem Bruder ein Komplott gegen Ärzte, Apotheker und seine zweite Frau...

Das Stück spielt im Hessen des frühen 19. Jahrhunderts.

 

Ob seine Tochter doch noch ihr Glück findet und ob Argan irgendwann gesund sein wird, das können sie ab Oktober 2015 im Sonnensaal selbst erleben!


Bilder aus den Proben zum eingebildet(en) Kranken

Rückblick auf die Spielzeit des eingebildet(en) Kranken

Und wieder ist es soweit: eine ganze Theater-Spielzeit ist im wahrsten Sinne des Wortes erfolgreich über die Bühne gegangen. Am vergangenen Freitag konnten die Zuschauer zum letzten Mal Molières Eingebildeten Kranken erleben, das diesjährige Stück des Äbääg-Theaters, das insgesamt fünf Mal zur Aufführung gelangte.

Unser 12-köpfiges Ensemble spielte dabei fast immer vor komplett ausverkauftem Haus. Meistens mussten sogar noch Extra-Tische gestellt werden, um den großen Zuspruch von Seiten des interessierten Publikums bewältigen zu können. Die Stimmung im Sonnensaal war an jeder Aufführung ausgezeichnet: Die Zuschauer bedachten die Schauspieler mit viel Applaus und noch mehr Lachern.

Besonders angetan zeigten sich die Besucher von der Umwandlung des originalen Molière-Stoffs in eine freie Fassung inklusive hessischer Mundart, neuen Szenen und Gags und der Übertragung der Thematik ins heimische Roßdorf. Gerade die beiden Hauptrollen, die Dienstmagd Babette (Helga Treu) und der „kranke“ Hausherr Argan (Matthias Lorenz), die sich mittels diversen hessischen Schimpfwörtern gegenseitig in Rage brachten, ernteten viel Gelächter und Beifall. Aber auch die übrigen Rollen kamen beim Publikum durchweg gut an, sei es das verhaltensgestörte Muttersöhnchen Thomas Dünches (Maurice Göbel), die intrigante und boshafte Stiefmutter Belinda (Christel

Göttsching), der joviale und vernünftige Onkel Bernhard (Lukas Stühn) oder die aufmüpfigen, rebellischen Töchter des Hauses, Angelika und Luise (Christina und Dorina Macho).

Das Ensemble des Äbääg-Theaters nach der letzten Aufführung. Steffen Hahn, Gisela Leich, Florian Schmid, Christel Göttsching, Matthias Lorenz, Lukas Stühn, Helga Treu, Annette Schwarz, Alexander Göttsching, Maurice Göbel, Christina Macho, Dorina Macho.
Das Ensemble des Äbääg-Theaters nach der letzten Aufführung. Steffen Hahn, Gisela Leich, Florian Schmid, Christel Göttsching, Matthias Lorenz, Lukas Stühn, Helga Treu, Annette Schwarz, Alexander Göttsching, Maurice Göbel, Christina Macho, Dorina Macho.

„Danke“ an vielen Stellen

Die Erste Vorsitzende des Kulturhistorischen Vereins Roßdorf, Ursula Bathon, dankte uns Schauspielern am Ende der letzten Aufführung für ihre Arbeit und ihr Engagement und überreichte Wein und Blumen. An dieser Stelle möchte es auch das Äbääg Theater nicht versäumen, Danke zu sagen:

 

Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Gäste, die so zahlreich zu unseren Aufführungen gekommen sind und unser Stück derart begeistert aufgenommen haben. Durch Ihre Anwesenheit wurden der Sonnensaal und unser Theaterprojekt mit Leben gefüllt. Wir hoffen, Sie auch im nächsten Jahr

wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Ebenfalls danke sagen möchten wir dem Gasthaus zur Sonne, seinem Inhaber und Küchenchef Bas Wieland und seinen Mitarbeitern, die sich so reibungslos um die Bewirtung gekümmert und damit dazu

beigetragen haben, dass unsere Zuschauer unverwechselbare Abende erleben und hessische Speisen und Getränke genießen konnten. Ein weiteres Dankeschön geht an die Schmökerstube, die sich in diesem Jahr erstmals um den Kartenvorverkauf gekümmert hat. Unser Dank gilt auch Marie Steinbrügge die das wunderbare Titelbild nach unseren Vorstellungen erstellt hat. Schließlich möchten wir dem Kulturhistorischen Verein für seine Unterstützung danken, ohne die unsere Theaterarbeit in dieser Form nicht möglich wäre.